Nostalgisches
Die Hollenburg gilt als Geburtsstätte der Haflingerzucht in Kärnten.
"Tradition und Moderne" lassen sich wohl nirgends so gut vereinen wie auf der Hollenburg. Vor rund 90 Jahren begann hier die Kärntner Haflingerzucht.
1924 zogen ÖR Hans Maresch und seine Gattin Christl mit einigen Haflingerstuten von ihrem Besitz in Niederösterreich auf das Maresch - Wittgensteinsche Gestüt - die Hollenburg. Mit großer Leidenschaft und fachlichem Wissen wurden bis 1980 die "blonden Pferde" überwiegend auf Südtiroler Basis gezüchtet. In sehr vielen Pedigrees findet man auch heute noch klingende Pferdenamen aus der Hollenburger Zeit - allen voran den Hengst liz. Neuling und dessen Sohn Neuner.
Heute befindet sich die Hollenburg im Besitz der Familie Kyrle, die sich seit 1988 sehr erfolgreich der Zucht von Trabern verschrieben hat. Als 1996, nach einigen Jahren der Araber - Haflingerzucht die letzten beiden Haflingerstuten die Hollenburg verließen, schien eine über 70 Jahre dauernde Haflingerzucht zu Ende zu sein. Doch die blonden Pferde fanden ihren Weg zurück an die Wurzeln.
Die Hollenburg ist für Besucher frei zugänglich und so hat man Gelegenheit Relikte aus vergangenen Zeiten zu betrachten: die historische Sattelkammer, die guterhaltenen Kutschen oder den Stall, der in seiner Architektur wohl als einmalig zu bezeichnen ist.
Linktipp: Geschichte der Hollenburg


